Folsäure senkt Risiko für Demenz

Die Fachzeitschrift Nutrients hat eine klinische Studie veröffentlicht, in der der Einfluss von B-Vitaminen auf das Langzeitrisiko untersucht worden ist, an Demenz zu erkranken. Die multizentrische Studie wurde in Frankreich mit 1300 Teilnehmern durchgeführt. Das Ergebnis: während eine Nahrungsergänzung mit Vitamin B6 und Vitamin B12 offensichtlich nicht im Zusammenhang mit der Senkung des Risikos stehen, führt die Einnahme von Folsäure (Vitamin B9) zu einer Verringerung des Demenz-Risikos.

Zurzeit ist in 78 Ländern der Welt eine Anreicherung der Nahrung mit Folsäure vorgeschrieben, u.a. um den sogenannten offenen Rücken bei Neugeborenen zu verhindern. In Frankreich ist diese Anreicherung nicht vorgeschrieben, so dass ein Zusammenhang von Demenz und Nahrungsergänzung durch Folsäure in der Studie untersucht werden konnte.

Unter den insgesamt 1321 untersuchten Teilnehmern zeigte sich für die Menschen mit der höchsten Folsäure-Einnahme ein um 50 % reduziertes Risiko für Demenz gegenüber den Menschen mit der niedrigsten Folsäure-Einnahme (Vergleich höchste zu niedrigster Quintile).

In einer Tablette Adaptogon® ist der zweifache normale Tagesbedarf an Folsäure enthalten.

Quelle: Nutrients Band 8, Nr 12, Seite 761, doi:10.3390/nu8120761. “Dietary B Vitamins and a 10-Year Risk of Dementia in Older Persons”, Autoren: Sophie Lefèvre-Arbogast, et al.

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